„Trügerische Ruhe“ von Tess Gerritsen – Rezension

Leuchtende Parasiten

Dieser spannende Krankenhaus- und Wissenschaftsthriller „Trügerische Ruhe“ mit vielen Wendepunkten ist nichts für allzu dünne Nerven – jedoch wirklich etwas für Thriller- und Krimifans. Viele Intrigen, Geheimnisse, psychische Veränderungen und Forschung, verknüpft mit den Sorgen einer Kleinstadt am See, die sich auf Tourismus spezialisiert hat.

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Worum es in „Trügerische Ruhe“ geht

Die Ärztin Claire zieht mit ihrem Sohn in das amerikanische Dorf Tranquility. Sie erhofft sich Ruhe für sich und ihren Sohn, der zuvor angespornt von seinen damaligen Freunden kriminelle Taten verübt hatte.

Doch hier wird es problematischer als gehofft. Claire und ihr Sohn werden von den Dorfbewohnern nicht als einer von ihnen akzeptiert. Plötzliche Aggressionen mit lebensbedrohlichen Folgen brechen unter den Jugendlichen aus. Claires Vermutung, dass ein Parasit die Ursache sein könnte, wird von der Mehrzahl der Bewohner, der Polizei und der Stadtregierung nicht ernst genommen. Stattdessen wird befürchtet, dass die Touristen ausbleiben, wenn etwas von Claires Vermutungen an die Öffentlichkeit gerät.

Doch die Bedrohung kommt immer näher und wird zunehmend heftiger. Wird es auch Claires Sohn erwischen. Und wird Claire die Ursache der tödlichen Aggressionen unter den Jugendlichen finden und nachweisen können?

Meine Beurteilung von „Trügerische Ruhe“

Dieser Thriller beginnt ruhig und stellt die Ärztin mit ihrem Sohn, ihrer Vergangenheit und ihrem Neuanfang in Tranquility vor. Ich konnte mich sehr gut einfinden in diesen flüssigen und lebendigen Schreibstil, der mir die Personen mit ihren Motiven nah brachte.

Als Claire dann in ihrem Arztberuf im Krankenhaus, ihrer Praxis und bei Verletzten angekommen ist, kann der Leser noch viel über medizinische Untersuchungsmethoden, Krankheiten und biologische Forschungen lernen. Ich selber finde diese Exkurse in die Medizin keinesfalls störend, da sie nicht übertrieben lang oder mit Fachwörtern gespickt sind.

Nach einigen Seiten beginnt dann der extrem spannende und rätselhafte Teil dieses Thrillers. Einige Jugendliche benehmen sich ungewöhnlich kalt, aggressiv und greifen ohne Rücksicht auf eigene Verluste andere Personen an. Claire sucht nach Gründen und stößt dabei immer wieder auf Widerstände und Ergebnisse, die ihre Vermutung nicht bestätigen. Ich wollte immer mehr den wahren Grund für dieses aggressive Verhalten der Jugendlichen erfahren. Und ich wollte auch wissen, warum viele der zuständigen Stadtbedienstete so gegen die Forschung der neu in die Stadt gezogenen Ärztin aussprechen.  Dieser Thriller fesselnde mich immer mehr.

Was ich persönlich nicht so schön fand war, dass im Rahmen des Biologieunterrichts ein grausamer Versuch mit einem Frosch durchgeführt werden musste. Die Szene ist schockierend und ließ mich einen Moment überlegen, den Thriller zur Seite zu legen.

Glücklicherweise habe ich es nicht getan. So eine ausführliche Szene mit Tieren wiederholte sich nicht und dieser Thriller ist von der Tiefgründigkeit und Authentizität der Personen sowie der fesselnden Spannung durchaus zu empfehlen.

Zudem birgt das Ende auch eine für mich völlig unerwartete Auflösung.

Fazit:

„Trügerische Ruhe“ von Tess Gerritsen ist ein absolut lesenswerter Thriller bzw. Krimi mit Tiefgang, Ideenvielfalt und fesselnder Spannung.

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